Die Edle Kunst des Reitens

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Produktinformationen "Die Edle Kunst des Reitens"

Manoel Carlos De Andrade

Die Edle Kunst des Reitens

Erklärungen für eine vernunftgemäße Praxis

Originaltitel: Luz da Liberal e Nobre Arte da Cavallaria. 2 Teile in einem Band. Aus dem Portugiesischen von Dr. Christian Kristen. Originalausgabe Lissabon 1790. 2006. XXXVIII/630 S. mit 1 Frontispiz, 93 Kupfern und 7 gestochenen Vignetten. Leinen mit Schutzumschlag. (DOCUMENTA HIPPOLOGICA).

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Manoel Carlos de Andrade (1755-1817) war Bereiter an der portugiesischen Hofreitschule als diese unter der Leitung des berühmten Dom Pedro de Alcântara e Meneses, Marquis von Marialva, der oft als der "La Guérinière der iberischen Halbinsel" bezeichnet wird, ihren glanzvollsten Höhepunkt erreichte. Sein 1790 erschienener Text, der von manchen der Inspiration, wenn nicht gar der Feder des Marquis von Marialva zugeschrieben wird, verewigt die Essenz der portugiesischen Variante klassischer iberischer Reitkunst.

Die „Bibel“ der portugiesischen Reittradition wird hier erstmals in einer anderen europäischen Sprache vorgelegt. Der Autor zeigt genaue Kenntnis der Werke großer Meister anderer Kulturen, setzt sich mit ihnen auseinander, und stellt die Besonderheit der reiterlichen Arbeit portugiesischen Stils klar dar. Die Ausbildungsmethoden bestechen durch psychologische Finesse des logischen Ausbildungsaufbaues, Sanftheit der Vorgehensweise und Verständnis für die Natur des Pferdes. Wahrlich revolutionär aber ist die „Interdisziplinarität“ des Werkes, der erstmalige Versuch, der Tradition der portugiesischen Reitkunst eine – dem damaligen Verständnis entsprechend der Physik, der Anatomie, der Lern- und Verhaltenspsychologie, der Kinesiologie entlehnte – theoretische Untermauerung zu geben.

Dieses so zutreffend als „Erklärung“ betitelte, doch im eigentlichen Sinn als „Aufklärung“ konzipierte Buch ist eines der ganz großen Werke europäischer Reitkultur. Es ist darüber hinaus durch die außerordentlich fein gestochenen, sehr naturgetreuen Tafeln, die bis ins Detail Lektionen und Bahnfiguren verdeutlichen, ein einmaliges Kunstwerk, das seine Vorgänger aus allen anderen Ländern, inklusive den „Ridinger“, weit in den Schatten stellt.

Um das Vermächtnis dieses portugiesischen Kulturbeitrages, der Reiterei à la Marialva, ist es lange Zeit still gewesen. Von Iberien bis nach Lateinamerika und heute wieder bis ins nördlichere Europa hat sich aber trotz aller Gegenströmungen diese feine, grundlegend der entspannt freudigen handwerklichen Praxis verbundene und immer dem ästhetischen Schaffen und dem Interesse des Pferdes verschriebene portugiesische Reitweise lebendig erhalten. „Luz da liberal e nobre arte da cavallaria“ ist nicht altertümlich, sondern immer zeitgerecht für jene, die diesen Werten Bedeutung beimessen. Es ist ein detailreiches, tief schürfendes Arbeitshandbuch und weit mehr als ein Referenzwerk: Es ist in der Tat ein Buch der Inspiration.

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