Reitkunst Xenophon

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Klassisch-philologische Wissenschaft „in Bibliothek und Arbeitszimmer“ und... mehr
Produktinformationen "Reitkunst Xenophon"

Klassisch-philologische Wissenschaft „in Bibliothek und Arbeitszimmer“ und lebenslange Erfahrung im Sattel, „im Pferdestall, in der Reitbahn, in vollem Galopp im freien Gelände, bald an der Seite des Pferdes, bald auf seinem Rücken“ kommen bei ihm zusammen. Klaus Widdra erfüllt damit in idealer Weise die Forderung, die Édouard Delebecque an den Bearbeiter von Xenophons Pferdeschriften stellt.
Xenophons Fachschrift über die „Reitkunst“, die vor fast zweieinhalb tausend Jahren in Griechenland entstand, hat an Bedeutung nicht verloren. Im Gegenteil: In der Diskussion um den angemessenen Umgang mit dem Pferd und den richtigen Weg des klassischen Dressurreitens wird sie heute zunehmend interessanter.
Die 1. Auflage des Akademie-Verlages von 1965 richtete sich vornehmlich an Klassische Philologen, Althistoriker und einige wenige altsprachlich geschulte Pferdefreunde. Die völlig überarbeitete Neuauflage des Wu Wei Verlags soll zusätzlich und vor allem auch den Reitern ohne Griechischkenntnisse den Zugang zu dem Werk öffnen, das auch heute noch immer wieder als Quelle all unserer Reitkunst in Anspruch genommen wird.
Das Buch besteht aus drei Hauptteilen, einem Anhang und einem Register:
A Einführung
-In Kapitel 1 wird Xenophons Lebensweg vorgestellt; dabei gilt das besondere Augenmerk seiner überragenden Erfahrung im Umgang mit Pferden und dem Reiten.

-In seinem zweiten Kapitel geht Widdra Xenophons Ausbildungsgrundsätzen und Dressurmethoden nach. Hier zeigt er detailliert, worin die besondere Leistung Xenophons besteht, und inwiefern es sich lohnt, die „Reitkunst“ auch heute noch genau zu studieren und ihre Ratschläge sorgsam zu beachten.

-Kapitel 3 vergleicht das Exterieur-Kapitel Xenophons mit den entsprechenden Gedanken seines Vorgängers Simon, die in einem umfangreichen Fragment erhalten sind. Der Vergleich zeigt: Xenophons Darstellung zeichnet sich durch seinen Blick für die organische Ganzheit des Pferdes aus. Alle Einzelangaben stehen bei ihm in funktionalem Bezug.

. -Kapitel 4 liefert eine knappe Übersicht über Aufbau und Gliederung der „Reitkunst“.

-Es folgt ein Kapitel über die handschriftliche Überlieferung des Textes und eine Untersuchung über den „Stammbaum“ der einzelnen Handschriften und ihren Quellenwert.

-Eine sehr umfangreiche Bibliographie informiert über Ausgaben und Übersetzungen vom 16. bis zum 21. Jhdt. n. Chr. und über „Sekundärliteratur“ zu Autor, Archäologie, Geschichte der Pferdehaltung und zur Reitkunst.

B Text der Reitkunst - Original (in einer kritischen Ausgabe) und Übersetzung (dem griechischen Text seitenweise gegenübergestellt).

C Fortlaufender Kommentar. Der Kommentar versucht, Xenophons Beobachtungen, Überlegungen und Empfehlungen auch dem Laien verständlich zu machen. Dazu werden dem Text zahlreiche Fotografien und Zeichnungen beigefügt. Er bemüht sich, Schwierigkeiten der Überlieferung und Deutung möglichst weit zu klären. Ziel des Kommentars ist es, dass der Leser mit seiner Hilfe zu klarer Vorstellung und eigener Urteilsbildung kommen kann. Dazu soll er sich mit anderen antiken Quellen (die zweisprachig zitiert werden, wo immer es sinnvoll ist) auseinander setzen können. Es werden ihm veterinärmedizinische Informationen gegeben und moderne philologische, historische, archäologische und vor allem hippologische Fachliteratur nahe gebracht. Für den Kommentar wurde eine Form gewählt, die einen leicht lesbaren Haupttext bietet. Textbelege und vertiefende, teilweise Probleme diskutierende Passagen wurden in Fußnoten verbannt. So hat der Leser die Chance, sich schnell zu orientieren, aber überall dort, wo er es möchte, dem Autor auch in die Tiefe zu folgen.

Der Anhang enthält den schon erwähnten Text von Xenophons Vorgänger Simon: „Aussehen und Auswahl der Pferde“ in einer zweisprachigen Ausgabe.

Das Register erschließt mit Hilfe von Stichworten alle Teile der „Reitkunst.“

 Dr. Klaus Widdra

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